Salina

Endlich ist ein RAW-Konverter für meine EOS 5D Mark IV für mein iPad verfügbar. Sofort habe ich ihn heruntergeladen. Damit eröffnen sich jetzt ganz neue Möglichkeiten, meine Fotos am iPad zu bearbeiten. Ich verwende übrigens Lightroom. Lightroom Mobile hat an meinem iPad Pro keinerlei Probleme, die ca. 70MB großen RAW-Fotos meiner Kamera zu importieren, zu verarbeiten und für diesen Blog zu exportieren.

Jetzt aber zu Salina. Dort sind wir schon vor zwei Tagen angekommen. Genauer gesagt in Rinella, der kleineren Stadt auf Salina (daneben gibt es noch ein paar Dörfer). Der Zeltplatz, auf den wir wollten, existierte nicht mehr. Also musste eine Unterkunft her. An einer ausgeblichenen Tafel wurde Werbung für eine Salina-App gemacht, die uns dann wirklich weiter geholfen hat. Das erste Hotel in der App haben wir angerufen. Der Preis war ok und ein Taxi wurde uns auch geschickt. Am Ende landeten wir dann in Leni, einem Ortsteil von Rinella, auf ca. 300m Höhe in einem wunderschönen kleinen Hotel (Solemar). Auf der gepflegten Terasse hatten wir einen wunderbaren Blick auf das Meer und die Liparischen Inseln.

Das Dorf war sehr gepflegt. Nur die alten, verlasenen Villen erinnerten etwas an die Fotos der verlassenen Herrenhäuser auf Kuba.


Am nächsten Tag ging es auf den Vulkan, der auf dem Bild oben im Hintergrund zu sehen ist. Das ist übrigens der Montre dei Porri. Es gib noch einen zweiten Vulkan, den Monte Fossa delle Felci, der mit 886m 100m höher als der Monte Porri ist. Monte Porri heist übrigens Lauchberg und Monte Fossa dei Felci Farnberg. Die beiden Vulkane sind nach den dort vorherschenden Gwächsen benannt. Beide Vulkane sind schon lange erloschen, auch wenn man noch die erstarrten Lavaströme deutlich erkennen kann.

Auf dem Weg um den Monte Porri herum (den Gipfel hatten wir uns dieses Mal wegen der vielen Blasen an den Füßen erspart) zog der Himmel zu und es regnete heftig.


Weil schönes Wetter angesagt war, hatten wir leider auch keine Jacken dabei. Ein notdürftiger Unterstand unter einem Olivenbaum hielt auch nicht, was er versprach, sodass wir nach wenigen Minuten völlig durchnässt waren. Das war dann auch der erste Test für die Wasserfestigkeit meiner neuen Kamera.

Auf dem Weg bis auf 600m Höhe gab es wieder tolle Einblicke in die Insel und auf das Meer.


Am Ende des Weges zeigte sich noch ein kleiner Leuchtturm aus der Ferne.


Der sah dann aus der Nähe noch viel besser aus.


Jetzt sitze ich schon wieder auf Stromboli, wo wir etwas länger bleiben werden. In zwei oder drei Tagen, je nach Zustand unserer Füße, geht es auf den Stromboli. Von dort erhoffe ich mir tolle Fotos von den Eruptionen auf dem Gipfel, die dann auch in diesem Blog erscheinen werden.

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