Käse

Kein Holland ohne Käse. Heute waren wir in der Käserei Wezenspyk auf Texel zu Besuch.

Käserei Wezenspyk

Diese Käserei ist eine der besten Europas, was zahlreiche Auszeichnungen belegen.

Ein Besuch dort lohnt auch für Familien mit Kindern. Kleine Kälbchen können gestreichelt werden und auch den Kuhstall kann man besichtigen.

Bei einem Tee oder Kaffe kann man sich aufwärmen und auch kleine (natürlich sehr käsehaltige) Snacks genießen.

Der Hofladen bietet eine hervorragende Auswahl an Käse aus eigener Produktion. Alles kann probiert werden.

Käseregal

Käse

Ein Video im Besichtigungsraum führt ausführlich in die Käseproduktion ein. Die Produktions- und Lagerräume können eingesehen werden.

Käse Produktionsraum

Lagerraum

Immer wieder lustig anzusehen sind die markierten Schafe.

markierte Schafe

Das war der letzte Blog von unserem Kurzausflug nach Texel. Wir hoffen, es waren ein paar Tipps für Texel-Besucher dabei.

Oudeschild und Den Burg

Ich liebe die Morgenstimmung im Winter auf Texel, wenn sich die Sonne durch den Nebel schiebt und die Wolken in einem zarten Rosa leuchten. Die Schafe stehen dann wie dicke Wollknäule auf den Wiesen, ohne dass die Kälte ihnen etwas auszumachen scheint.
Heute Morgen gab es zwar keinen Nebel, aber das Licht war trotzdem wunderschön.

Nach ein par Fotostopps ging es weiter zum Hafen nach Oudeschild. Von diesem Hafen starten Touren zu den Seehunden. Auch Fahrten mit dem Krabbenkutter inklusive Verzehr der frisch gefangenen Krabben können hier gebucht werden. Wer es etwas schneller mag, kann auch Fahrten mit dem Speedboot von hier aus unternehmen. Leider ist das alles jetzt im Winter geschlossen, was bei den Temperaturen auch verständlich ist.
Trotzdem strahlte der Hafen am Morgen seinen Charme aus.

Nach einem heißen Tee, der nach dem kalten Wind im Hafen wieder die Lebensgeister geweckt hat, ging es weiter nach Den Burg. Den Burg ist die „Hauptstadt“ von Texel, verwaltungstechnisch gesehen. Jeden Montag (auch im Winter) ist hier Markt. Es gibt da vielen leckeren Käse, Fisch, die unvermeidlichen Sirup-Waffeln und vieles mehr zu kaufen. Für alle, die etwas Einheimisches aus Texel mitbringen wollen, ist dies der richtige Platz. Der Markt ist bis zum Mittag geöffnet. Danach werden die Stände abgebaut.

Sehr zu empfehlen ist auch die Bäckerei Timmer, ganz in der Nähe des Marktplatzes. Hier kann man sehr guten Kaffee trinken. Aber vor allen Dingen die Kuchen und kleinen Stückchen sind sehr lecker.

Morgen wird unser letzter Tag auf Texel sein. Dann gibt es auch den letzten Blogeintrag. Bis dahin  viele Grüße an unsere Leser aus Texel.

Ecomare

Ich mache gleich mal weiter mit den Sehenswürdigkeiten von Texel. Heute geht es um das Ecomare.


Das Ecomare befindet sich auf direktem Weg zum Paal 17. Neben dem Meeresmuseum dient das Ecomare vor allen Dingen als Aufzucht- und Pflegestation für kranke Meerestiere. Vor allem Seehunde und und Schweinswale die krank auf und um Texel gefunden werden, finden hier medizinische Versorgung und bis zu ihrer Genesung ein neues Heim.

Das Museum gibt einen sehr guten Einblick in die Flora und Fauna der Nordsee und widmet sich auch sehr stark Themen des Umweltschutzes. Der Eintritt für einen Erwachsenen beträgt (Stand Winter 2016) 12,50€, was wirklich ein fairer Preis ist. Kinder und Studenten bekommen eine Ermäßigung.

Gleich am Eingang sind Walskelette von auf Texel gestrandeten Walen ausgestellt. Die Erklärungen dazu gibt es in Niederländisch, Deutsch und Englisch.

Neben zahlreichen Exponaten zur Natur auf Texel und der Nordsee gibt es auch einige Aquarien, welche die einheimische Meereswelt zeigen.


Das ganze Museum ist auch sehr toll für Kinder aller Altersgruppen geeignet. Es gibt Videos über Texel und die Norsee, Quizspiele und vieles mehr. Das Hightligt sind aber die Pools mit den Seehunden und Schweinswalen. Die Fütterungen werden angekündigt und die Zeiten können auch im Internet eingesehen werden.


Sie sind jedesmal das Highlight eines Ecomare-Besuches. Vor allen Dingen die Kinder sind immer begeistert.

Der Besuch des Ecomare lohnt also auf jeden Fall, auch wenn der Eintritt nicht ganz billig ist. Vor allem Kinder kommen voll auf Ihre Kosten. Nicht zuletzt wird hier aktiver Umweltschutz betrieben und die Besucher für ein umweltgerechtes Verhalten sensibilisiert.

De Slufter im Winter

Ein großes Highlight von Texel ist De Slufter im Nordwesten der Insel. De Slufter ist eine Priellandschaft, die ständig, je nach Ebbe und Flut ihr Aussehen verändert.


De Slufter gehört zum „Nationalpark Dünen von Texel“. Trotz der winterlichen Jahreszeit waren die meisten Parkplätze belegt. Das Wetter spielte ganz gut mit und ab und zu ließ sich die Sonne sehen. Das Wasser stand, ganz im Gegensatz zum Sommer, ganz nah am Deich. Trotzdem konnte man gut bis zur Küste laufen.


Der Weg, welcher im Sommer zum Strand führt, war allerdings zum Fluss geworden.


Diese wilde und stille Landschaft beeindruckt immer wieder. Nirgendwo auf Texel ist das Wechselspiel zwischen Ebbe und Flut, Land und Meer besser zu beobachten, als in De Slufter.

In einem abgesperrten Bereich ist ein Reservat für Seevögel eingerichtet worden. Im Frühjahr brüten hier tausende Seeschwalben, verschiedene Möwen und Gänse. Für Fotografen und Ornithologen bieten sich hier tolle Möglichkeiten zur Beobachtung der einheimischen Vogelwelt.

Jedes Mal schön anzusehen sind die Möwen, die sich im feuchten Sand spiegeln.


Immer wieder beeindruckend sind auch die Flugkünste der Seevögel.


Gleich neben dem Parkplatz gibt es auch noch ein nettes Restaurant, in dem man auch im Winter etwas Warmes zu Essen bekommt.

De Slufter ist etwa 5 km von De Koog entfernt und sowohl mit dem Auto, als auch mit dem Rad gut zu erreichen.

Das Ferienhaus

Gestern habe ich ja schon ein wenig über unser Ferienbhaus geschrieben, mich über die Küche gefreut, die schon intensiv genutzt wurde, und etwas über die sehr einfach eingerichteten Zimmer geklagt.

Jetzt ist eine Nacht vergangen, in der ich dank der guten Landluft auf Texel wunderbar geschlafen habe. Der Morgen war neblig und kalt (2 Grad). Die Landschaft war wieder in stimmungsvolles Licht getaucht und auf den Wiesen lag etwas Rauhreif.



Aber zurück zum Haus. Irgendwie hat sich unser ganzes Gepäck auf der oberen Etage der Doppelstockbetten gesammelt, die wir zusammengeschoben haben. Der kleine Schrank war definitiv nicht groß genug, um alles unterzubringen.


Wie man sieht, sind die Zimmer schon sehr spartanisch. Aber da wir uns ohnehin meist im Dachgeschoss im Aufenthaltsraum aufhalten, ist das absolut kein Problem, denn dort ist es warm und gemütlich.


Die Küche wird auch mit größeren Mengen an Gästen fertig.


Das soll es für heute gewesen sein. Wenn es wieder Neuigkeiten gibt, erscheint hier der nächste Blog.

Ankunft auf Texel

So oft habe ich gehört, wie schön die Ost- und die Nordsee im Winter sein soll. Grund genug, einmal selbst nachzuschauen. Die Temperaturen lassen gerade nicht auf Schee hoffen. Aber egal.

Die Strecke von Frankfurt nach Den Helder war schnell bewältigt. Unterwegs wurde es immer nebliger und die Hoffung auf stimmungsvolle Bilder wurde bei mir wieder größer. Je näher wir aber der Küste kamen, umso sonniger wurde es. In Den Helder empfing uns dann strahlender Sonnenschein. Die Fähre von Den Helder nach Texel haben wir dann gerade so bekommen. Die Überfahrt dauert zirka 20 Minuten und kostet im Winter (Stand 2016) für zwei Personen mit PKW 25,-€ (Rückfahrt inbegriffen). Die Fähre ist die einzige Möglichkeit, nach Texel zu kommen. Es existiert keine Straße vom Festland.

Die erste Überaschung erwartete uns dann, als wir vom Parkdeck der Fähre nach oben stiegen. Die Fährgesellschaft „Teso“ hatte sich ein neues Schiff zugelegt, was schon ein leichtes Kreuzfahrt-Ambiente aufkommen ließ.


Unser Ziel auf Texel war „Nieuw Vredestein“, ein Ferienhaus für Gruppen von 25-38 Personen, das im Winter mit dieser Anzahl Personen für etwa 2500,-€ pro Woche gemietet werden kann.

Von der Küchenausstattung waren wir erst einmal begeistert. Auch der Aufenthaltsraum ist wirklich gemütlich. Weniger gemütlich sind die einzelnen Zimmer, die wirklich nur auf das Einfachste eingerichtet sind. Wir haben damit keine Probleme, weil wir in vielen Ländern ganz ähnliches gesehen haben und unsere Ansprüche an der Stelle wirklich nicht hoch sind. In Anbetracht des Mietpreises haben wir jedoch mehr erwartet. Bilder von der Innenausstattung des Hauses gibt es morgen, im nächsten Blog.

Baulich ist die Unterkunft in gutem Zustand und im Sommer kann man sicher sehr gemütliche Abende draußen am Grill zubringen.


Auf dem Weg zum Lidl in De Koog legte sich kurz vor Sonnenuntergang doch noch der Nebel über die Felder und schaffte ein sehr stimmungsvolles Ambiente.


Ein Ausflug zum Stand (Paal 17) war natürlich Pflicht am ersten Tag. Übrigens kann man dort wunderbar essen. Auch vegetarisch. Das dortige Strandrestaurant gehört zu den besten seiner Art in den Niederlanden. Die Preise sind moderat und das Essen ist Spitze. Vor dem Restaurant, das auch zu dieser Jahreszeit gut besucht war, gab es einen Stand mit frischen Oljebollen und Glühwein. Sehr einladend.


Ein schöner Sonnenuntergang beschloss dann unseren ersten Tag auf dem nicht ganz so winterlichen Texel.