Ankunft auf Texel

So oft habe ich gehört, wie schön die Ost- und die Nordsee im Winter sein soll. Grund genug, einmal selbst nachzuschauen. Die Temperaturen lassen gerade nicht auf Schee hoffen. Aber egal.

Die Strecke von Frankfurt nach Den Helder war schnell bewältigt. Unterwegs wurde es immer nebliger und die Hoffung auf stimmungsvolle Bilder wurde bei mir wieder größer. Je näher wir aber der Küste kamen, umso sonniger wurde es. In Den Helder empfing uns dann strahlender Sonnenschein. Die Fähre von Den Helder nach Texel haben wir dann gerade so bekommen. Die Überfahrt dauert zirka 20 Minuten und kostet im Winter (Stand 2016) für zwei Personen mit PKW 25,-€ (Rückfahrt inbegriffen). Die Fähre ist die einzige Möglichkeit, nach Texel zu kommen. Es existiert keine Straße vom Festland.

Die erste Überaschung erwartete uns dann, als wir vom Parkdeck der Fähre nach oben stiegen. Die Fährgesellschaft „Teso“ hatte sich ein neues Schiff zugelegt, was schon ein leichtes Kreuzfahrt-Ambiente aufkommen ließ.


Unser Ziel auf Texel war „Nieuw Vredestein“, ein Ferienhaus für Gruppen von 25-38 Personen, das im Winter mit dieser Anzahl Personen für etwa 2500,-€ pro Woche gemietet werden kann.

Von der Küchenausstattung waren wir erst einmal begeistert. Auch der Aufenthaltsraum ist wirklich gemütlich. Weniger gemütlich sind die einzelnen Zimmer, die wirklich nur auf das Einfachste eingerichtet sind. Wir haben damit keine Probleme, weil wir in vielen Ländern ganz ähnliches gesehen haben und unsere Ansprüche an der Stelle wirklich nicht hoch sind. In Anbetracht des Mietpreises haben wir jedoch mehr erwartet. Bilder von der Innenausstattung des Hauses gibt es morgen, im nächsten Blog.

Baulich ist die Unterkunft in gutem Zustand und im Sommer kann man sicher sehr gemütliche Abende draußen am Grill zubringen.


Auf dem Weg zum Lidl in De Koog legte sich kurz vor Sonnenuntergang doch noch der Nebel über die Felder und schaffte ein sehr stimmungsvolles Ambiente.


Ein Ausflug zum Stand (Paal 17) war natürlich Pflicht am ersten Tag. Übrigens kann man dort wunderbar essen. Auch vegetarisch. Das dortige Strandrestaurant gehört zu den besten seiner Art in den Niederlanden. Die Preise sind moderat und das Essen ist Spitze. Vor dem Restaurant, das auch zu dieser Jahreszeit gut besucht war, gab es einen Stand mit frischen Oljebollen und Glühwein. Sehr einladend.


Ein schöner Sonnenuntergang beschloss dann unseren ersten Tag auf dem nicht ganz so winterlichen Texel.

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